Nora Wieners: „Holibri – flexibel vor Ort“ – Holibri auch für andere Städte denken

SPD: Landtagskandidatin prüft Holibri in Höxter

Die SPD-Landtagskandidatin Nora Wieners hat jetzt das neueste Verkehrsmittel im Kreis Höxter getestet. Gemeinsam mit dem Bürgermeister Herrn Daniel Hartmann und dem ehemaligem Ratsmitglied, Andrea Giesberts, fuhr sie mit dem Holibri vom Stadthaus zum Berliner Platz in der Kreisstadt. „Für mich war es die erste Fahrt im Holbri und ich bin begeistert wie flexibel und schnell diese Form des Personennahverkehrs ist“, berichtet Herr Hartmann. „Die Buchung per App, das Wählen eines von mehreren hunderten Haltepunkten bis zur sicheren Ankunft war alles gut organisiert und hat richtig Spaß gemacht. Bei nächster Gelegenheit werde ich den wieder nutzen“, sagte die Kreispolitikerin nach dem Test. Während der Fahrt hatte sie schon viel erfahren. Beispielsweise berichtet die Fahrerin des Holibris, dass eine Mutter auf Grund von Schichtarbeit regelmäßig einen Holibri für ihren Sohn bestellt, der ihn dann zum Schwimmkurs hin und zurück bringt. „Dieses Angebot bedeutet für junge und lebensältere Menschen ein Zugewinn an Flexibilität und an Sicherheit“, so Wieners und ergänzt, „Gesellschaftliche Teilhabe wird durch den Einsatz von On-Demand-Verkehrsmittel ermöglicht.“

Wenn die Entwicklung so anhalte und immer mehr Menschen dieses Angebot nutzen, könne ja überlegt werden, ob dieses einzigartige Projekt nicht noch ausgeweitet werden müsse und auch in anderen Städten im Kreis eingesetzt werden könnte. Diese und andere Ideen bewegten die Gemüter in der Runde zu der Frau Wieners eingeladen hatte. „Ich bin überzeugte Warburgerin und schaue dennoch gerne was andere Städte besser machen als wir. Hier hat Höxter eindeutig die Nase vorn und die Bürgerinnen und Bürger nutzen dieses Angebot besser als die früheren Stadtbuslinien“, so Frau Wieners.

Viele Menschen in Höxter fordern schon einen Ausbau des Holibris zu Beginn der Landesgartenschau, wie Frau Giesberts berichtete. In erster Linie müsse überlegt werden, ob nicht noch weitere Ortschaften in den Werktagsbetrieb eingebunden werden könnten und die Betriebszeit über 22.00 Uhr hinaus erweitert werden müssten. Es gebe zurzeit viele Modelle im öffentlichen Personennahverkehr in ganz Deutschland, weil auch alle die Verkehrswende wollten, erläutert die Landtagskandidatin. „Aber wenige können so stolz auf ihren Erfolg sein wie die Stadt Höxter mit Ihrem Holibri“, so die Politikerin weiter, die das Thema im Kreistag mitführend will, da der Kreis Mitglied im Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter ist.